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Mit dem System "fibretemp" haben wir den
JEC Award 2008 in der Kategorie "Prozesstechnologie gewonnen! Wir danken der Jury sowie unseren Kooperationspartnern aus der Industrie:
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Beheizbare Kunststoffformen in CFK-Bauweise
Neu!
Die CFK-Heizformen sind:
sehr leicht
kostengünstig herstellbar
sehr maßhaltig (praktisch keine Wärmedehnung)
äußerst energieeffizient (sehr geringe Wärmekapazität)
hohe Aufheiz- und Abkühlraten
Elektrisch beheizbare Formen aus CFK-Verbundmaterial
Die
innovative Erfindung der Fachhochschule Dortmund beschreibt ein Verfahren zum
Aufbau elektrisch beheizbarer Kunststoffformen. Dabei handelt es sich
vorzugsweise um elektrisch beheizbare Formen zur Herstellung von
Kunststoffformteilen. Durch den speziellen Aufbau, bei
dem das CFK-Laminat sowohl die tragende Funktion übernimmt als auch als
Widerstandsheizung fungiert, sinken Energieaufwand und Kosten erheblich.
Aufgrund der besonderen Werkstoffanordnung sind die Formen trotz ggf.
vorhandener Temperaturunterschiede während des Herstellprozesses
außergewöhnlich dimensionsstabil. Dieses gewährleistet eine bisher unerreichte
Maßhaltigkeit selbst bei größten Bauteilen.
Die CFK-Heizformen können überall da zum Einsatz kommen, wo kleinere oder mittlere Serien von Kunststoffbauteilen gefertigt werden. Darüber hinausgehende Anwendungen der Technologie zum Beheizen großflächiger Strukturen wie z. B. im Behälterbau sind ebenfalls möglich. Beispiele für die Anwendung sind Windkraftrotoren, Bootsrümpfe, Innenverkleidungen von Flugzeugen und Schienenfahrzeugen, Formteile für die Medizintechnik, Hochdächer für Transporter und Anhänger, großflächige Primär- und Sekundärstrukturen für vielfältige Anwendungszwecke.
Es liegen umfangreiche Testergebnisse vor. In ersten Serienanwendungen wurden in entsprechenden Formen bereits sehr erfolgreich Innenverkleidungen für die Luftfahrtindustrie hergestellt. Dabei konnten durch den innovativen Formenbau die Fertigungskosten auf die Hälfte reduziert werden.
Derzeit werden Formentemperaturen über 100°C realisiert. Formentemperaturen bis über 200°C sind möglich. Die Fachhochschule Dortmund bietet in Verbindung mit der Patentverwertungsagentur PROvendis interessierten Unternehmen Lizenzen an.
Die
Fachhochschule Dortmund liefert das Know-How und ist in der Lage, zusammen mit
verschiedenen Projektpartnern aus der Industrie komplette Produktionssysteme
anzubieten.
Ansprechpartner:
Fachhochschule Dortmund
Fachbereich 5 / Maschinenbau
Prof. Dr.-Ing. Herbert Funke
Sonnenstr. 96
44139 Dortmund
Tel.: 0231/9112-779
Fax:
0231/9112-334
www.fh-dortmund.de
www.fibretech-composites.de
www.provendis.info/